Parodontitis-Diagnostik
Beim Nachweis parodontitis-assoziierter Erreger unterstützen wir Sie mit abgestuften diagnostischen Verfahren – von der gezielten PCR-Analyse bis zur erweiterten kulturellen Diagnostik.
Diagnostische Möglichkeiten
- Molekularbiologischer Nachweis (PCR) von Parodontitis-Leitkeimen
- Nachweis von Superinfektionen (z. B. Pseudomonas, Staphylococcus, Candida)
- Kulturelle Anzucht relevanter Erreger („Ideal-Diagnostik“)
- Antibiogramm & Aromatogramm (inkl. Testung ätherischer Öle)
- Nachweis von Herpesviren
Welche Diagnostik ist wann sinnvoll?
Eingangsdiagnostik
Große Molekularbiologie (11 Leitkeime, PCR)
Einsatz: Erstdiagnose, unklare Befunde
Kontrolldiagnostik
Kleine Molekularbiologie (5 Leitkeime, PCR)
Einsatz: Therapiekontrolle
UPT / instabile Verläufe
Molekularbiologie + Superinfektion
Einsatz: Recall bei auffälliger Klinik
Therapieversagen / komplexe Fälle
Große Molekularbiologie und Nachweis aerob-Fakultativer Infektionserreger
Einsatz:
Umfassende mikrobiologische Diagnostik mit kulturellem Nachweis relevanter Erreger und anschließender Resistenztestung.
- Bei Therapieversagen
- Vor Implantatbehandlungen
- Bei Überweisungsfällen
Spezialfälle
Superinfektion
Einsatz: Schleimhautentzündungen
→ Nachweis pathogener Begleitflora
Candida
Einsatz: Prothesenstomatitis
→ gezielte Pilzdiagnostik
Was wird untersucht? (Keimspektrum)
Große Molekularbiologie (11 Leitkeime)
- Aggregatibacter actinomycetemcomitans
- Porphyromonas gingivalis
- Tannerella forsythia
- Treponema denticola
- weiterer relevanter Markerkeime
Kleine Molekularbiologie (5 Leitkeime)
- A. actinomycetemcomitans
- P. gingivalis
- P. intermedia
- T. forsythia
- T. denticola
Superinfektion
- Candida spp.
- Pseudomonas aeruginosa
- Staphylococcus aureus
Abkürzungen
- PA = Parodontitis
- UPT = unterstützende Parodontaltherapie
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Ansprechpartner
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