Beschreibung
Programm:
Rationelle Labordiagnostik bei Gerinnungsstörungen:
Blutungsneigung und Thrombophilie
Das Verständnis zur Gerinnung hat sich zuletzt stark weiterentwickelt. Die primäre Hämostase ist eng verbunden mit der plasmatischen Gerinnung. Eine Störung des notwendigen Gleichgewichts im Gerinnungssystem kann entweder eine Blutungs- oder eine Thromboseneigung bedingen. Der Übersichtsvortrag zur rationellen Labordiagnostik bei Gerinnungsstörungen gibt Einblick in die „Physiologie der Gerinnung“. Anhand entsprechender Krankheitsbilder wird deutlich, wie häufig wir es in verschiedenen Fachgebieten der Medizin mit Gerinnungsstörungen zu tun haben können. Wann müssen wir welche Laborteste durchführen und was ist dabei in der täglichen Praxis zu beachten? Gemeinsam diskutieren wir das therapeutische Vorgehen bei Blutungen mit unterschiedlichen Ursachen und bei Thrombose sowie Thrombophilie.
Die süße Wahrheit – Labormedizinische Einblicke in eine bittere Volkskrankheit?
Für die Erkennung und Klassifikation des Diabetes mellitus ist die labormedizinische Diagnostik essenziell. Standardisierte Verfahren zur Bestimmung von Nüchternglukose, HbA1c und zur Durchführung oraler Glukosetoleranztests (oGTT) gewährleisten hohe diagnostische Genauigkeit. Ergänzende Parameter wie C-Peptid oder Autoantikörper unterstützen die Differenzierung diabetischer Subtypen und liefern eine Grundlage für die Therapieentscheidungen.
Infektionen durch Arboviren: - Nur Thema für Tropenreisende?
Durch Mücken übertragene Viruserkrankungen wie Chikungunya- oder Dengue-Fieber galten in unseren Breiten lange Zeit als klassische Tropenkrankheiten. Klimawandelbedingt ergibt sich ein Paradigmenwechsel, vor dessen Hintergrund diese Viruserkrankungen aktueller sind denn je und neu bewertet werden müssen.