Lipide

Die Lipide teilen sich in

  • Fettsäuren, die als Triglyceride in Nahrungsmitteln vorkommen und als solche im Fettgewebe gespeichert werden.
  • Cholesterin mit einem Sterangerüst.
  • Komplexe Lipide (Phospholipide, Sphingolipide), aus denen die Zellmembranen aufgebaut sind.

Abb.: Strukturen der Lipide

Lipide aus labormedizinischer Sicht

Die häufigsten Störungen des Lipidstoffwechsels sind die Hypercholesterinämien und Hypertriglyceridämien, wobei hier verschiedene Formen mit primärer und sekundärer Genese bekannt sind.

Laborchemisch steht eine Reihe von Parametern zur Verfügung wie das Gesamt-Cholesterin, LDL, HDL und verschiedene Apolipoproteine. Neben der quantitativen Bestimmung der entsprechenden Parameter tritt auch die molekulargenetische Diagnostik immer häufiger in den Vordergrund. Individuell motivierte Fragestellungen können sich auf die essentiellen Fettsäuren wie den Omega-3-Index aus Erythrozyten beziehen.

Beispiele zum Thema Lipide aus labormedizinischer Sicht

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Grundlagen und Störungen des Lipoproteinstoffwechsels LADR Themenheft

Der Lipidstatus ist eine Basisuntersuchung zur Erkennung von Fettstoffwechselstörungen und zur Abschätzung des kardiovaskulären Risikos. Bei Auffälligkeiten folgen Spezialunter­suchungen zur Differenzialdiagnose oder zur Beurtei­lung des Therapieverlaufs. Unser Themenheft bietet umfassende Informationen u. a. zu diesen Aspekten: endogener und exogener Lipidstoffwechsel, Cholesterin-Transport, Bedeutung der Apolipoproteine, Besonderheiten von HDL und LDL, wichtige labormedizinische Parameter.