LADR unterstützt TARGET-Projekt in Äthiopien

Eine übliche Wasseruntersuchung – aber doch ein etwas anderer Auftrag

Täglich erreichen viele Proben unser Wasserlabor in Geesthacht. Eine übliche Brunnenwasseruntersuchung (Salzgehalt, Stickstoffverbindungen wie z. B. Nitrat, Keimbelastungen nach Trinkwasserverordnung etc.) sowie verschiedene Schwermetallanalysen gehören zum Tagesgeschäft.

Und doch war dieser Auftrag besonders: „Die Wasserproben kamen direkt aus Äthiopien zu uns. Sie wurden am Vortag entnommen, am Folgetag mit dem Flugzeug nach Hamburg befördert und dann persönlich von Rüdiger Nehberg, alias „Sir Vival“, zu uns nach Geesthacht transportiert. Das Ganze vollkommen DIN-konform gut gekühlt“, berichtet Lars Baumann, LADR Abteilung Umweltanalytik. „Sowohl das Projekt an sich, als auch die Begeisterungsfähigkeit, mit der Rüdiger Nehberg seine Ideen vorbrachte, erschien mehreren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern so nachhaltig, vertrauensvoll und förderungsfähig, dass wir uns entschlossen haben, die Analysen kostenfrei durchzuführen. Wir wollten lieber durch unsere Fachtätigkeit direkt etwas beisteuern, anstatt indirekt Geld zu spenden.“

Krankenhausprojekt Danakilwüste

Sie wird ein Ort der Hoffnung werden, inmitten dieser Steinwüste: TARGETs Geburtshilfestation für die genital verstümmelten Mädchen und Frauen des Afar-Volkes in Äthiopien. Die Halbnomaden (1,6 Mio. Menschen) waren das erste Volk, das sich TARGETs Idee angeschlossen, die weibliche Genitalverstümmelung zur Sünde erklärt und dies im Stammesgesetz festgeschrieben hat (2003). Der Bau hat 2010 begonnen und soll bald fertiggestellt und eingeweiht werden.

Viele Fotos und weitere Informationen zum Projekt und zu TARGET finden Sie im Internet unter
www.target-nehberg.de