Newsletter-Archiv
Alle Newsletter 2009Primärer Hyperaldosteronismus – häufige Ursache der arteriellen Hypertonie
Der primäre Hyperaldosteronismus bezeichnet eine vermehrte Aldosteronsekretion, die weitgehend unabhängig von der Aktivierung des Renin-Angiotensin-Systems ist. Auslöser ist häufig eine bilaterale adrenale (Nebennieren-)Hyperplasie oder ein autonomes aldosteronproduzierendes Adenom. In der Folge kommt es zur erhöhten Natrium- und Wasserrückresorption am distalen Tubulus sowie zur vermehrten Kaliumausscheidung in den Urin. Aufgrund des aldosteronvermittelten Anstiegs des Extrazellular- und Plasmavolumens kommt es dabei sekundär zu einem Anstieg des Blutdrucks mit allen Folgeerkrankungen.
In Deutschland sind statistisch ca. 800.000 bis 2.100.000 Patienten vom primärem Hyperaldosteronismus betroffen und nur wenige werden rechtzeitig diagnostiziert und können somit einer kurativen operativen Therapie zugeführt bzw. effektiv medikamentös versorgt werden.
Empfehlungen zur Screening-Untersuchung bei bestimmten Risikokonstellationen und zur Diagnostik des primären Hyperaldosteronismus finden Sie im LADR-Informiert Nr. 174
_____________________________________________________________________21_ 10.2009 ___Allergien durch Pollen der Ambrosie
Die Pollen der Ambrosie galten bislang lediglich in den USA als starke Allergieauslöser. Mittlerweile ist die Pflanze auch bei uns heimisch geworden. Die Ambrosie birgt ein – verglichen mit Gräserpollen – etwa 70-fach höheres allergenes Potenzial. Aufgrund ihrer geringen Größe gelangen die Pollen tief in die Lunge und entfalten dort ihre allergene Wirkung. Allergische Reaktionen treten während der Blütezeit der Ambrosie von Juli bis Oktober auf und verlängern so die Allergiesaison für polysensiblilisierte Patienten um mehrere Wochen.
Weitere Informationen finden Sie LADR-Informiert Nr. 172
_____________________________________________________________________20_ 10.2009 ___Höchstwerte in der Allergiediagnostik ab 01. Oktober 2009
Für die Allergiediagnostik treten zum 01.10.2009 Änderungen des Einheitlichen Bewertungsmaßstabs (EBM) in Kraft. Zum einen entfällt die EBM-Ziffer 32429 – Panel-Tests sind dann nicht mehr erstattungsfähig. Zum anderen wird die Höchstgrenze für die Allergiediagnostik auf € 65,- pro Behandlungsfall (Quartal) festgesetzt; bei Kindern bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr gilt mit der Ausnahmekennziffer 32009 dann ein Höchstwert von € 111,- pro Behandlungsfall.
Weitere Informationen finden Sie LADR-Informiert Nr. 171
_____________________________________________________________________19_ 10.2009 ___Gesundheitsuntersuchung 01732 – einfache Abrechnung der Laborparameter
Ende gut – Alles gut. Nach einigem hin und her wird die Anforderung von Laborleistungen im Zusammenhang mit der Gesundheitsuntersuchung (Nr. 01732) jetzt vereinfacht.
Weitere Informationen finden Sie LADR-Informiert Nr. 173
_____________________________________________________________________18_ 10.2009 ___Aktualisierte Informationen zur Neuen Influenza A/H1N1 (Mexikanische Grippe)
Labordiagnostik, Fallkonstellationen sowie Abrechnungshinweise im Zusamenhang mit der neuen Influenza A/H1N1 haben wir für Sie zusammengefasst.
Weitere Informationen finden Sie LADR-Informiert Nr. 168
_____________________________________________________________________17_ 08.2009 ___Symptomorientierte Allergiediagnostik
Eine rationelle Allergiediagnostik beginnt mit einer gezielten Allergieanamnese. Daraus ergibt sich meist, ob neben eventuellen klinischen Tests, serologisch zunächst die Ausschlussdiagnostik erfolgen sollte oder besser gleich die symptomorientierte Diagnostik.
Weitere Informationen finden Sie LADR-Informiert Nr. 170
_____________________________________________________________________16_ 06.2009 ___Unser neues IGeL-Konzept 1.5
Die Nachfrage nach individuellen Gesundheitsleistungen steigt weiter. Unser neues IGeL-Konzept 1.5 trägt dieser Entwicklung Rechnung mit neuem Anforderungsschein und aktualisierten Profil- und Patienteninformationen.
Weitere Informationen finden Sie LADR-Informiert Nr. 169
_____________________________________________________________________15_ 05.2009 ___Hereditäre Fruktoseintoleranz molekulargenetisch diagnostizieren
Typisch für die hereditäre Fruktoseintoleranz sind schwere Hypoglykämien zusammen mit gastrointestinalen Beschwerden, Zittern, Schweißausbrüchen und Krampfanfällen. Zur Sicherung Ihrer Verdachtsdiagnose bieten wir Ihnen die Untersuchung auf hereditäre Fruktoseintoleranz aus dem Blut an.
Weitere Informationen finden Sie LADR-Informiert Nr. 166
_____________________________________________________________________14_ 05.2009 ___Hereditäre Laktoseintoleranz molekulargenetisch diagnostizieren
Laktasemangel führt zum Krankheitsbild der Laktoseintoleranz. Typische Symptome sind Verdauungsbeschwerden, Übelkeit, Diarrhoe, und Bauchkrämpfe. Zur Diagnostik bei Verdacht auf Laktoseintoleranz bieten wir Ihnen das molekulargenetische Untersuchungsverfahren auf hereditäre Laktoseintoleranz an.
Weitere Informationen finden Sie LADR-Informiert Nr. 165
_____________________________________________________________________13_ 04.2009 ___Chlamydia Trachomatis Diagnostik EBM-Änderungen zum 01.01.2009
Chlamydia Trachomatis Infektionen zählen neben HPV und HSV zu den am weitesten verbreiteten sexuell übertragbaren Erkrankungen. Die Zahl der Neuerkrankungen pro Jahr wird allein in Deutschland auf etwa eine Million geschätzt. Seit dem 01.01.2009 sind geänderte Abrechnungsmodalitäten im EBM in Kraft.
Weitere Informationen finden Sie LADR-Informiert Nr. 163
_____________________________________________________________________12_ 01.2009 ___Cervixkarzinom – Spätfolgen einer HPV-Infektion
Infektionen mit humanen Papillomviren sind Ausgangspunkt der zweithäufigsten tumorbedingten Todesursache bei Frauen - dem Gebärmutterhalskrebs. Papillomviren können lange vor der Krebsentstehung mit molekularbiologischen Verfahren nachgewiesen werden. Die Kombination von zytologischer Untersuchung eines PAP-gefärbten Abstrichs und einem HPV-Screening erlaubt eine optimale Abschätzung des Risikos, an Gebärmutterhalskrebs zu erkranken.
Weitere Informationen finden Sie LADR-Informiert Nr. 162
_______________________________________________Weitere aktuelle Informationen im Archiv ___Alle Newsletter 2008 (als PDF)
Nr. 10 - 12/2008 – Prostatakrebs – Früherkennung mit dem prostatakrebsspezifischen PCA3-Test
Nr. 09 - 12/2008 – Wir haben unseren Internetauftritt für Sie überarbeitet
Nr. 08 - 07/2008 – Anti-Müller-Hormon – valider Marker der Ovarreserve in der Sterilitätsdiagnostik
Nr. 07 - 06/2008 – Chlamydiendiagnostik – auch als Screening!
Nr. 06 - 05/2008 – Neue Leistungsverzeichnisse 'LADR A-Z Labormedizin 2008 / 2009'
Nr. 05 - 05/2008 – Einsatz sicherer Arbeitsgeräte zur Prävention von Nadelstichverletzungen
Nr. 04 - 05/2008 – Urogenitalmykoplasmen
Alle Newsletter 2007 (als PDF)
Nr. 02 - 07/2007 – Technische Regeln für Biologische Arbeitsstoffe 250 (TRBA 250)
Nr. 01 - 06/2007 – Freie Leichtketten, Tumormarker für das Multiple Myelom
