Qualitätssicherung von Endoskopie-Einrichtungen

Beratung, Besichtigung und Beurteilung

Die Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention am Robert Koch-Institut, Berlin hat bereits im Bundesgesundheitsblatt 2002 45 395-411 die Anforderungen an Hygiene bei der Aufbereitung flexibler Endoskope und endoskopischer Zusatzgeräte definiert.
Bundesgesundheitsblatt 2002 45 395-411

Zusätzlich wurden die hygienischen Anforderungen festgelegt, die bei der baulich-funktionellen Gestaltung und der apparativen Ausstattung von Endoskopieeinheiten berücksichtigt werden sollen.

Die Kassenärztlichen Vereinigungen sind diesen Empfehlungen bei der Festlegung  ihrer Hygienerichtlinie gefolgt → Voraussetzungen  gemäß § 135 Abs. 2 SGB V.

Mikrobiologisch-hygienische Institutionen werden im Auftrag der landeskassenärztlichen Vereinigungen die entsprechenden Einrichtungen  beurteilen.

Von den Kassenärztlichen Vereinigungen Schleswig-Holstein, Westfalen-Lippe und Berlin hat im LADR-Verbund das Labor Geesthacht, Abteilung Mikrobiologie/ Hygiene seit Bestehen dieser Vereinbarung die Zulassung  erhalten, Endoskopie-Einrichtungen diesbezüglich  prüfen zu dürfen.

Unabhängig  von den Richtlinien können Praxen, die Koloskopien und andere endoskopische Eingriffe durchführen, freiwillig hygienische Untersuchungen vornehmen lassen. Auf Ihren Wunsch kann neben der hygienisch-mikrobiologischen Überprüfung der Aufbereitung von Endoskopen auch eine Beratung, Besichtigung und Beurteilung der Untersuchungsergebnisse und Ihrer Endoskopieeinrichtung (ebenfalls nach den RKI-Empfehlungen) durchgeführt werden.

Alternativ können Sie selbst freiwillige Untersuchungen vornehmen und uns die erforderlichen Abstriche und Spülflüssigkeiten zusenden. Auf Anforderung senden wir Ihnen die erforderlichen Probenahmematerialien zu und beantworten gern Ihre Fragen.