Alphabetische Suche im Untersuchungsprogramm:
ImmundefizienzenImmundefektsyndrome stellen bei Kindern und Erwachsenen seltene, aber in der Abklärung rezidivierender Infektionen wichtige, Differenzialdiagnosen dar. Zur Basisdiagnostik bei Verdacht auf Immundefizienzen, insbesondere bei rezidivierenden bakteriellen Infektionen des Respirationstrakts, gehören eine Untersuchung des Differenzialblutbilds, der Eiweißelektrophorese und der quantitativen Immunglobuline einschließlich IgE. Im Falle von Virus- oder opportunistischen Infektionen (Pneumocystiis carinii, Mykobakterien etc.) erfolgt darüber hinaus eine Ausschlussdiagnostik bezüglich einer HIV-Infektion sowie Lymphomen und anderen Malignomen.
Im Falle bakterieller Infekte werden in einer zweiten Stufe IgG-Subklassen analysiert sowie mögliche Ursachen von Hypogammaglobulinämien, wie beispielsweise renale Eiweißverlustsyndrome abgeklärt. Eine differenzierte Immunphänotypisierung von B-Zellpopulationen unter dem Verdacht eines variablen Immundefektsyndroms (CVID) und die Bestimmung von Impfantikörpern und Isohämagglutinen runden die Diagnostik ab.BlutbildImmunglobulineEiweißelektrophoreseImmunphänotypisierung
Hinweis / Erläuterungen
Material
Hinweise zum Material
Referenzbereich
erhöhte Messwerte
verminderte Messwerte
siehe auch...
LADR-Themenhefte
Laborindex
Einheiten-Umrechner Umrechnungsfaktoren (PDF) Abkürzungen (PDF)
