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Rheumatoide ArthritisACR-Kriterien der chronischen Polyarthritis nach Arnett (1988)1. Morgensteifigkeit (in einem Gelenk während mindestens einer Stunde)
2. Arthritis in drei oder mehr Gelenkregionen (objektiv beobachtete fluktuierende Kapselschwellung in mindestens drei von vierzehn Gelenkregionen: beidseits Metacarpophalangealgelenke, proximale Interphalangealgelenke, Hand-, Ellenbogen-, Knie-, Sprung- und Metatarsophalangealgelenke)
3. Arthritis an Hand- oder Fingergelenken (Befall mindestens eines Hand-, Metacarpophalangeal- oder proximalen Interphalangealgelenkes)
4. Symmetrische Arthritis (gleichzeitig beidseitiger Befall der gleichen Gelenkregion)
5. Subkutane Rheumaknoten (objektiv beobachtete subkutane Knoten über Knochenvorsprüngen oder gelenknahen Streckseiten)
6. Rheumafaktornachweis
7. Radiologische Veränderungen der Gelenke (typische Veränderungen der dorsovolaren Handaufnahme mit gelenknaher Osteoporose und/oder Erosionen der betroffenen Gelenke)
Chronische Polyarthritis: mindestens 4 von 7 Kriterien müssen erfüllt sein, wobei Kriterien 1 bis 4 während mindestens sechs Wochen bestehen müssen.
auf eine entzündlich-rheumatische Gelenkerkrankung sogenannten Früharthritis-Sprechstunden von rheumatologisch versierten Ärzten zugewiesen werden sollten.
Richtungsweisende klinische Befunde für die Verdachtsdiagnose RA
• Mehr als zwei betroffene Gelenke seit ≤ 6 Wochen
• symmetrisches Verteilungsmuster
• Morgensteife ≤ 60 min
• erhöhte BSG • Nachweis von Rheumafaktoren
• erhöhtes CRP • Nachweis von CCP-Ak
Wenn die Laborwerte unauffällig sind, sollte die (Verdachts-)Diagnose kritisch hinterfragt werden. Ggf. weitere Untersuchungen empfohlen:
Hinweis / Erläuterungen
Material
Hinweise zum Material
Referenzbereich
erhöhte Messwerte
verminderte Messwerte
siehe auch...
LADR-Themenhefte
Laborindex
Einheiten-Umrechner Umrechnungsfaktoren (PDF) Abkürzungen (PDF)
